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Warnsignale häuslicher Gewalt

"Und das soll Liebe sein – Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen und handeln"

Ausstellung Warnsignale

Frauen haben weltweit das größte Risiko, durch einen Mann, den sie kennen, Opfer von Gewalt zu werden. In Deutschland hat rund ein Viertel aller Frauen schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft erfahren: Demütigungen, Prügel, Kontrolle, soziale Isolation, sexualisierte Gewalt…
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereignet sich fast immer zu Hause, hinter verschlossenen Türen – quer durch alle Bildungsschichten, alle sozialen Schichten und unabhängig vom kulturellen Hintergrund.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist – auch hier in Deutschland – ein allgemeines gesellschaftliches Problem.
Dennoch bleiben die Opfer meist stumm, suchen keine Hilfe, wehren sich nicht. Aus Scham, aus Furcht vor Gerede, aus Angst vor weiteren gewalttätigen Übergriffen.
Dies stärkt die Macht der Gewaltausübenden und weitere Unterdrückung und Gewalt.

Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden!

Gewalt in der Partnerschaft entsteht nicht von heute auf morgen. Meist ist es ein schleichender Prozess, der fast unmerklich, mit Kleinigkeiten beginnt. Gerade deswegen werden erste Signale viel zu oft übersehen! Dabei kann frühzeitiges Erkennen eine Gewalteskalation verhindern.

Frauen haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde und auf körperliche und seelische Unversehrtheit

Wir beraten zu den Warnsignalen häuslicher Gewalt.
Warnsignale in der Beziehung sind:

  • wenn er verlangt, dass Sie ihre Träume aufgeben
  • wenn er Sie daran hindert, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen
  • wenn er verspricht, dass "es" nicht wieder vorkommt
  • wenn er Ihnen hinterherspioniert
  • wenn er grundlos eifersüchtig ist
  • wenn er Ihnen alle Schuld zuweist, um sein eigenes Verhalten herunterzuspielen.

Sie können sich jederzeit an uns wenden:

  • wenn Sie sich über "Warnsignale" in ihrer Beziehung klar werden möchten
  • wenn Sie von einem bekannten, Freund oder Ehemann bedroht, geschlagen, misshandelt oder psychisch unter Druck gesetzt werden
  • bei Belästigung am Telefon, über Briefe, E-Mails oder SMS, bei Verfolgung und Nachstellung (Stalking)

Das frühzeitige Erkennen von Gefährdungen bietet die Möglichkeit:

  • Eskalation von Gewalt zu verhindern
  • Gewaltpotenzial mit professioneller Hilfe abzubauen
  • Gleichberechtigte Partnerschaften zu fördern

Wir bieten:

  • kostenlose Beratung für jede Frau
  • vertrauliche, auf Wunsch auch anonyme Beratung in Frauenräumen

Ansprechpartnerin: Margret Schnetgöke

Beitrag zum Thema häusliche Gewalt bei FauTV

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. Köln entwickelt.

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