Logo Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. Köln

Aktuelles

30 Jahre Förderung der Frauenberatungsstellen durch das Land NRW

30 Jahre Förderung der Frauenberatungsstellen, Martina Schmitz, Marianne Wüstefeld, Etta Hallenga

(v.l.n.r. Martina Schmitz, Marianne Wüstefeld, Etta Hallenga)

FrauenLeben e.V. feierte, als Mitglied des Dachverbandes der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e.V., am 1.12.2016, in der Bürgerhalle des Landtages NRW, die 30 jährige Förderung durch das Land.

Seit 1986 bietet die Förderung eine wichtige Grundlage der psychosozialen Versorgung von Frauen. Mitarbeiterinnen aus autonomen Frauenberatungsstellen in ganz NRW, nahmen dieses Jubiläum zum Anlass um ihre Arbeit und die der integrierten Fachstellen zu sexualisierter Gewalt vorzustellen

Margret Schnetgöke (Vorstandsmitglied im Dachverband sowie Mitarbeiterin bei FrauenLeben e.V.) und Martina Hoffmann-Badache (Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) eröffneten die Veranstaltung. Im Anschluss hatten Abgeordnete die Gelegenheit sich mit den vertretenden Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstellen auszutauschen. Das Angebot wurde beiderseitig rege und interessiert genutzt. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit und über die Unterstützung durch das Land NRW.

30 Jahre Förderung der Frauenberatungsstellen

www.frauenberatungsstellen-nrw.de

Superheldinnen gegen Gewalt

"Wünscht du dir manchmal eine Superheldin die Gewalt gegen Frauen verhindert?..."

"Superheldinnen gegen Gewalt" hat sich der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) zusammen mit dem Projekt "Suse-Sicher und selbstbestimmt" zum Thema ihres Filmes gemacht.
Anschaulich zeigt der Film, wo Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, kostenlos und vertraulich Unterstützung finden können.

"Nicht mehr auf eine Superheldin warten, sondern selbst zu einer werden."
Beraterinnen sind für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen da.

Beratungsstellen und mehr Informationen findest du unter: www.superheldin-gegen-gewalt.de

Nein heißt Nein!

Pressemitteilung Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff

Zusammen mit dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff begrüßen wir die am 7. Juli vom Deutschen Bundestag verabschiedete Reform des Sexualstrafrechts, in dem fortan der Grundsatz "Nein heißt Nein" verankert ist. Diese Reform stellt einen deutlichen Paradigmenwechsel dar. Nicht mehr eine Nötigung ist Voraussetzung für die Strafbarkeit eines sexuellen Übergriffs, sondern entscheidend ist der Wille der Betroffenen. Damit ändert sich ganz grundlegend die bisherige Auffassung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung im Gesetz.
Bisher waren sexuelle Handlungen an einer Person nicht strafbar, wenn diese nur verbal ihren entgegenstehenden Willen deutlich gemacht hatte. Für eine Strafbarkeit mussten zum Beispiel eine Drohung oder das Anwenden von Gewalt hinzukommen.

Gesamte Pressemitteilung als PDF

Nein heißt Nein!

Frauenberatungsstelle geflüchtete Frauen

Die Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. ist Anlaufstelle für Frauen in psychosozialen Notlagen. Für geflüchtete Frauen bieten wir Beratungen (deutsch und englisch, oder mit Dolmetscherinnen) zu allen psycho-sozialen Problemlagen an, insbesondere bei häuslicher Gewalt, sexualisierte Gewalt und Trauma.

Wir beraten Fachkräfte und ehrenamtlich tätige Frauen zu Unterstützungsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen, Auswirkungen von Traumatisierungen und informieren über das Kölner Hilfesystem. Darüber hinaus unterstützen wir bei Themen wie: Selbstschutz und Selbstfürsorge, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Arbeit, Problemen in der Beziehungsgestaltung und der Abgrenzung und Ähnliches.

Termine nach telefonischer Absprache unter: 0221 – 9541660 o. 9541661

Zusammen mit anderen autonomen Frauenorganisationen haben wir ein Infoblatt mit Angeboten zur Beratung und Begleitung, Selbstbestimmung und Selbsthilfe für geflüchtete Frauen und Mädchen in Köln erstellt. (Stand 06.04.2016)

Das Angebot der hier aufgeführten Frauenorganisationen reicht von psychosozialer Beratung und Schutz für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen, über Fortbildungen für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen in der Arbeit mit Geflüchteten bis hin zu Treffpunkten für Sprache und Kultur sowie speziellen Angeboten für junge Mädchen.

Zum Herunterladen als PDF

Neue Homepage des Arbeitskreis Essstörungen Köln

Essstörungen sind weit verbreitete psychosomatische Krankheiten. Nicht nur Mädchen und Frauen sind betroffen, auch Jungen und Männer entwickeln problematisches Essverhalten im ständigen Kampf mit dem eigenen Körper. Derartige Konflikte können auf Dauer zu Essstörungen werden, die den Menschen "beherrschen" und die Gesundheit ernsthaft bedrohen können. Hier ist Hilfe von außen nötig und sinnvoll.
Auf der neu gestalteten Homepage des Arbeitskreises Essstörungen Köln können sich Betroffene und Interessierte über regionale Hilfeangebote bei problematischem Essverhalten informieren.
www.ak-essstoerungen-koeln.de

Der Arbeitskreis Essstörungen Köln setzt sich für die Versorgung von Menschen mit Essstörungen im Kölner Raum ein. Hier kooperieren institutions- und berufsübergreifend Fachleute aus den Bereichen Beratung, Behandlung, Prävention, Betreuung und Selbsthilfe.
Im Arbeitskreis arbeiten Institutionen und freiberuflich tätige Fachkräfte aktiv an der Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Essstörungen.
Öffentlichkeitsarbeit sind Anliegen der Mitwirkenden. Als Arbeitsgruppe der kommunalen Gesundheitskonferenz Köln werden Handlungsempfehlungen für ein bedarfsgerechtes Versorgungsnetz entwickelt.

^