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Die
Angebote richten sich an Frauen unabhängig von ihrem Alter, ihrer
Kultur-, Schicht-
oder Religionszugehörigkeit. Die Fragen und Probleme, mit denen
Frauen sich an die Beraterinnen wenden, sind vielfältig.
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Sie
können zu uns kommen
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wenn
Sie sich in einer Krise befinden
wenn Sie körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt erfahren
haben
wenn Sie unter Ess-Störungen leiden
wenn Sie Konflikte mit Ihrem Lebensgefährten/Ihrer Lebensgefährtin
oder Familie haben
wenn Sie unter Depressionen, Ängsten oder anderen psychischen
Beschwerden leiden
wenn Sie erwerbslos sind
wenn
Sie Fragen zu Ihrer lesbischen Identität haben
wenn Sie isoliert sind und Kontakt suchen
wenn Sie unzufrieden oder entmutigt sind und sich verändern
wollen
wenn Sie sich als Angehörige durch ein Suchtproblem belastet
fühlen
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Welche
Unterstützungsformen bietet die Frauenberatungsstelle?
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offene
Beratungszeiten an 4 Werktagen
begleitete Gesprächs- und Selbsterfahrungsgruppen
Gesprächsreihen
Krisengespräche
telefonische Beratung
Paarberatung für Lesben
Informationen zu spezifischen Angeboten für Frauen in Köln
Themen- und Diskussionsabende zu frauenrelevanten Themen
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Unsere
Beratungsgrundsätze:
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Frauen
beraten Frauen
Parteilichkeit für Frauen im gesellschaftlichen Kontext
Wertschätzung für die unterschiedlichen Möglichkeiten als
Frau zu leben
Freiwilligkeit / Vertraulichkeit
Fachlichkeit (Qualifikation und Supervision der Beraterinnen)
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Warum
gibt es Frauenberatungsstellen?
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Frauenberatungsstellen
gibt es seit Beginn der 80er Jahren. Sie sind aus der autonomen
Frauenbewegung entstanden, die auf die gesellschaftliche Verankerung
der weiblichen
Diskriminierung aufmerksam gemacht hat und die dauerhafte Benachteiligung
und Unter-
drückung von Frauen öffentlich machte.
Immer noch
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finden
sexuelle Gewalttaten gegen Frauen in der Ehe statt
werden Gewaltätigkeiten/Vergewaltigungen durch Partner geringer
bewertet als durch
fremde Täter
haben Migrantinnen, die in Deutschland verheiratet sind, kein
eigenständiges Aufenthaltsrecht
lebt die Mehrheit alter Frauen vom Existenzminimum
gibt es Zwangsberatung im Schwangerschaftskonflikt
wird die lesbische Lebensform diskriminiert
wird die Familienarbeit mehrheitlich von Frauen unbezahlt
geleistet
gibt es Frauenhandel, bei dem die Opfer kriminalisiert und
abgeschoben werden
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Hinter
diesen Tatsachen verbirgt sich die harte Lebensrealität der betroffenen
Frauen. Das verursacht Probleme, die Tag für Tag neu bewältigt
werden müssen. Viele Frauen stoßen bei einer individuellen Problemlösung
auf Grenzen: Isolation, sozialer Rückzug, Antriebsschwäche, Krankheiten,
Sucht oder Suizid können die Folge sein.
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