Frauenberatungsstelle Köln
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Frauenberatungsstelle Köln
Venloer Str. 405-407
50825 Köln

Beratungstelefon   0221 / 954 16 61
email 
mail@frauenleben.org

Offene Beratungszeiten:

Mo, Di, Mi       10.00 - 12.00 Uhr
Do                  17.00 - 19.30 Uhr

Zu diesen Zeiten können Sie ohne Voranmeldung kommen.
Die Beratung ist anonym und kostenlos.

 

Welche Frauen werden angesprochen?

Die Angebote richten sich an Frauen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Kultur-, Schicht-
oder Religionszugehörigkeit. Die Fragen und Probleme, mit denen Frauen sich an die Beraterinnen wenden, sind vielfältig.

Sie können zu uns kommen

wenn Sie sich in einer Krise befinden
wenn Sie körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt erfahren haben
wenn Sie unter Ess-Störungen leiden
wenn Sie Konflikte mit Ihrem Lebensgefährten/Ihrer Lebensgefährtin oder Familie haben
wenn Sie unter Depressionen, Ängsten oder anderen psychischen Beschwerden leiden
wenn Sie erwerbslos sind
wenn Sie Fragen zu Ihrer lesbischen Identität haben
wenn Sie isoliert sind und Kontakt suchen
wenn Sie unzufrieden oder entmutigt sind und sich verändern wollen
wenn Sie sich als Angehörige durch ein Suchtproblem belastet fühlen

Welche Unterstützungsformen bietet die Frauenberatungsstelle?

offene Beratungszeiten an 4 Werktagen
begleitete Gesprächs- und Selbsterfahrungsgruppen
Gesprächsreihen
Krisengespräche
telefonische Beratung
Paarberatung für Lesben
Informationen zu spezifischen Angeboten für Frauen in Köln
Themen- und Diskussionsabende zu frauenrelevanten Themen

Unsere Beratungsgrundsätze:

Frauen beraten Frauen
Parteilichkeit für Frauen im gesellschaftlichen Kontext
Wertschätzung für die unterschiedlichen Möglichkeiten als Frau zu leben
Freiwilligkeit / Vertraulichkeit
Fachlichkeit (Qualifikation und Supervision der Beraterinnen)

Warum gibt es Frauenberatungsstellen?

Frauenberatungsstellen gibt es seit Beginn der 80er Jahren. Sie sind aus der autonomen Frauenbewegung entstanden, die auf die gesellschaftliche Verankerung der weiblichen
Diskriminierung aufmerksam gemacht hat und die dauerhafte Benachteiligung und Unter-
drückung von Frauen öffentlich machte.

Immer noch

finden sexuelle Gewalttaten gegen Frauen in der Ehe statt
werden Gewaltätigkeiten/Vergewaltigungen durch Partner geringer bewertet als durch
fremde Täter
haben Migrantinnen, die in Deutschland verheiratet sind, kein eigenständiges Aufenthaltsrecht
lebt die Mehrheit alter Frauen vom Existenzminimum
gibt es Zwangsberatung im Schwangerschaftskonflikt
wird die lesbische Lebensform diskriminiert
wird die Familienarbeit mehrheitlich von Frauen unbezahlt geleistet
gibt es Frauenhandel, bei dem die Opfer kriminalisiert und abgeschoben werden

Hinter diesen Tatsachen verbirgt sich die harte Lebensrealität der betroffenen Frauen. Das verursacht Probleme, die Tag für Tag neu bewältigt werden müssen. Viele Frauen stoßen bei einer individuellen Problemlösung auf Grenzen: Isolation, sozialer Rückzug, Antriebsschwäche, Krankheiten, Sucht oder Suizid können die Folge sein.

Ziel der Frauenberatungsstelle ist die Verbesserung der weiblichen Lebensrealität durch frauenspezifische Beratungs- und Gruppenarbeit. Die Mitarbeiterinnen sind qualifizierte und erfahrene Fachfrauen, die exklusiv für Frauen die konkrete Beratungsarbeit machen und ihre Erfahrungen in kommunale und regionale Fachausschüsse der Kommunalpolitik und Ministerien hineintragen, mit dem Ziel auf Benachteilungen/Missstände hinzuweisen und Veränderungen zu bewirken.